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Wache zieht in den Rheydter Hauptbahnhof

Vertragsunterzeichnung Wache Rheydt
Wache zieht in den Rheydter Hauptbahnhof
Voraussichtlich ab Ende 2023 zieht die Polizeiwache Rheydt in eine neue moderne Liegenschaft im gegenüberliegenden Bahnhofsgebäude.

Voraussichtlich ab Ende 2023 zieht die Polizeiwache Rheydt in eine neue moderne Liegenschaft im gegenüberliegenden Bahnhofsgebäude. Im Rahmen einer Pressekonferenz unterzeichneten Dr. Ulrich Schückhaus von der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH (EWMG) und Polizeipräsident Mathis Wiesselmann den Mietvertrag.


Die EWMG überplant das marode Empfangsgebäude des Bahnhofs, damit dort am Ende 1700 Quadratmeter neue Polizeiwache beheimatet sein können. Das Empfangsgebäude am Hauptbahnhof Rheydt wird 2021 zurückgebaut, um Platz für die moderne Polizeiwache sowie für Handels- und Büroflächen und Tiefgaragenplätze zu machen. Auf der Fläche sind zwei Gebäudeteile geplant, wobei eines ausschließlich für die Nutzung durch die Polizei vorgesehen ist. Zwischen den Gebäudeteilen liegt der überdachte Zugang zu den Bahngleisen. Oberirdisch wird es eingefriedet ausreichend Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge im Tagesbetrieb geben, sodass die Polizei bei Einsätzen schnell ausfahren kann. Im unterirdischen Parkhaus gibt es Parkplätze für weitere Einsatzfahrzeuge.


Behördenleiter Wiesselmann freut sich auf die neue Wache, die „den Standort Rheydt für die Polizei in Mönchengladbach langfristig sichert“. Hier entstehe mehr als ein moderner Wachstandort für den Streifendienst. „Weiter wird der Schwerpunktdienst und werden die Bezirksdienstbeamten dort Ihre berufliche Heimat haben. Zukünftig soll auch Kradstaffel hierher verlegen sowie das KK PO, das damit wieder zentral in Mönchengladbach beheimatet und für die Bürgerinnen und Bürger besser erreichbar ist."


Seit 2018 sind EWMG und Polizei bereits miteinander im Gespräch. 2019 hat die EWMG in enger Abstimmung mit den Anforderungen der Polizei die Funktionalplanung für das neue Gebäude erarbeitet. „Die zeitintensiven Verhandlungen und Planungen haben sich gelohnt“, sagt EWMG-Chef Schückhaus mit Verweis auf verständliche Forderungen und Sorgen der Bevölkerung bezüglich des schlechten Zustands des Altgebäudes. „Wir werden das Projekt jetzt konsequent vorantreiben." Nach der europaweiten Ausschreibung für die Architektenleistungen steht Anfang 2021 der Abriss des Altbestands auf der Agenda. Mit dem Neubau soll Anfang 2022 begonnen werden. Der Mietvertrag mit der Polizei läuft über 20 Jahre mit der Option, die Vertragslaufzeit zweimal um fünf Jahre zu verlängern.
 

 

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